Stuttgart

Zerstörter Glanz: Kunst und Kult der Azteken

Die Straßen übersät mit Leichen, eine jahrhundertealte Kultur zerstört: Vor 500 Jahren landete der spanische Eroberer Cortés im Land der Azteken und löschte das Volk in nur zwei Jahren so gut wie aus. Nun widmet sich eine Ausstellung in Stuttgart dem Imperium.
Azteken
Eine Götterfigur in der Azteken-Ausstellung. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Eine Stadt wie ein Zungenbrecher. Tenochtitlan. Die damals wohl größte Metropole der Welt. Geschätzt mehr als 250.000 Menschen sollen sich auf den Straßen der Insel, zwischen den Tempeln und Märkten, den Kanälen und Plätzen getummelt haben. Der Stadtstaat auf dem Gebiet der heutigen Mega-Stadt Mexiko-City muss als kulturelles und politisches Zentrum der Azteken eine beispiellose Ausstrahlung gehabt haben. Doch innerhalb von nur zwei Jahren lag ihr Glanz in Trümmern, zerstört vom spanischen Eroberer Hernán Cortés und seinen Truppen, die Bevölkerung erschlagen, dezimiert durch eingeschleppte Krankheiten oder ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen