DDR-Bürger unerkannt in Freundesland

Das Titelbild des Buchs.
Foto: Lukas Verlag | Das Titelbild des Buchs.

„Njet“, bellten die Wachtposten an der polnisch-sowjetischen Grenze. Sie wollten zwei Ostdeutsche auf Mifa-Fahrrädern mit Dreigangschaltung auf dem Weg nach Rumänien nicht durchlassen, denn Radfahrer waren nicht vorgesehen. Mit viel Diplomatie und Beharrlichkeit schafften es Michael Jahnke und sein Freund schließlich doch, über die Grenze gelassen zu werden. Direkt verboten war Radfahren ja nicht, und nach Spionen sahen die beiden mit ihren DDR-Pässen nicht aus. Hätten die Grenzer geahnt, was sie in Wahrheit vorhatten, wären sie vermutlich gleich eingebuchtet worden.

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