Neu im Kino: Unterwegs mit Drogen und Sex

Unterwegs: Sam Riley (links) als Sal Paradise, Kristen Stewart als Marylou und Garrett Hedlund als Dean Moriarty in „On the Road“.
Foto: Gregory Smith/Concorde Filmverleih/dpa | Unterwegs: Sam Riley (links) als Sal Paradise, Kristen Stewart als Marylou und Garrett Hedlund als Dean Moriarty in „On the Road“.
On the Road

: Nach dem Tod seines Vaters lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise (Sam Riley) den lebenshungrigen Dean Moriarty (Garrett Hedlund) kennen. Zusammen stürzen sie sich in das Abenteuer Leben und berauschen sich an Drogen und Sex. Mit „On the Road“ (Unterwegs) hat der brasilianische Regisseur Walter Salles den gleichnamigen Roman von Jack Kerouac verfilmt, der in den 60er Jahren zum Manifest der Beat-Generation wurde. Salles hat sich nach mehr als 60 Jahren an die Verfilmung eines Kultromans gewagt – und war nicht wirklich erfolgreich: zu hektisch! Immerhin bewiesen die Macher bei der Besetzung der Rollen mit Sam Riley, Garrett Hedlund, Kristen Stewart und Kirsten Dunst eine glückliche Hand: • • • ο ο ο

Cineworld im Mainfrankenpark

Holy Motors

: Am Morgen steigt Monsieur Oscar (Denis Lavant) in eine weiße Stretchlimousine, um scheinbar seinen Alltag als erfolgreicher Geschäftsmann zu beginnen. Doch dann schlüpft er für den Rest des Tages in unterschiedliche, teils surreale Identitäten. Mal wird er zur Bettlerin, zum seltsamen Wald-schrat, zum brutalen Killer oder treu sorgenden Familienvater. Leos Carax („Die Liebenden von Pont-Neuf“) schickt den Zuschauer auf eine rätselhafte Reise in eine Traumwelt und versagt sich – und den Zuschauern – dabei jegliche Handlungslogik. In Cannes wurde das ungewöhnliche Werk stürmisch gefeiert. Sicherlich kein Film für jedermann. Man muss schon bereit sein, sich drauf einzulassen: • • • • ο ο

Central Würzburg

Qual der Wahl

: Die Komödie zeigt absurde Einblicke in einen fiktiven US-Wahlkampf. Zwei Trottel bewerben sich um ein Mandat im Abgeordnetenhaus – und treten stets ins Fettnäpfchen. Regisseur Jay Roach hat schon in den „Austin Powers“-Filmen und in „Meine Braut, ihr Vater und ich“ Erfahrung gesammelt im derben Klamauk. Nun zieht er den US-Politikbetrieb durch den Kakao. Die Comedians Will Ferrell („Die Hochzeits-Crasher“) und Zach Galifianakis („Hangover“) liefern sich ein bitterböses Duell mit reichlich Sexwitzen und Fäkalsprache. Einige amüsante Anekdoten zünden, allerdings eher nicht bei Feingeistern: • • • ο ο ο

Cineworld im Mainfrankenpark

3 Zimmer/Küche/Bad:

Was will man zwischen 20 und 30? Sich einen guten Job sichern, die Liebe fürs Leben finden und mit Freunden Spaß haben. Was man dafür aushalten muss: Umzüge in andere Städte, nervige Mitbewohner und jede Menge Liebeskummer. Für alle, die mittendrin stecken in dieser Phase oder sich daran erinnern wollen, ist diese Komödie gedacht. Acht Freunde erleben den ganz normalen Wahnsinn zwischen Wohngemeinschaft und Pärchenwohnung, Liebesglück und Frust. Eine teils erfrischende, turbulente Komödie mit viel Wortwitz und einem tollen Schauspielerensemble, allen voran Katharina Spiering, Alexander Khuon und Corinna Harfouch. Freilich auch nicht wirklich glaubwürdig: • • • ο ο ο

Casablanca Ochsenfurt

 

• Außerdem sind in dieser Woche bereits angelaufen „Madagascar 3“, „Looper“ und „Abraham Lincoln Vampirjäger“ (wir berichteten am Dienstag).
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