Würzburg

Operette: Der Vetter aus Dingsda in Würzburg

Eine Verwechslungskomödie par Excellence: Die Premiere der Opernschule Würzburg mit der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ wurde geradezu bejubelt.
Julia (links, Anja Stegmann) ist bei der Operette "Der Vetter aus Dingsda" auf der suche nach dem Richtigen. Doch skurrile Verwicklungen machen das zur einer schweren Aufgabe. Foto: Dita Vollmond
In der großen Oper sind am Ende alle tot, und in der Operette kriegen sich am Ende alle. Das ist doch auch was! Vielleicht war auch das der Grund für Professor Holger Klembt (Gesamtleitung und Regie), sich für Eduard Künnekes Welterfolg, die Operette „Der Vetter aus Dingsda“ als das jüngste Projekt der Opernschule Würzburg zu entscheiden. Jedenfalls lag er damit goldrichtig. Mit schmissigen Melodien, die zwischen Tonfilm und Oper changieren, hat es die Musikkomödie am Premierenabend in die Herzen des Publikums geschafft. Die gelungene Mischung aus kecken Jazzsynkopen und gefühlvollen Weisen, ...