Würzburg

Zeitreise in Würzburg zu Tilman Riemenschneider und Veit Stoß

Zwei bedeutende Künstler der Spätgotik schufen den Magdalenenaltar in Münnerstadt, ein epochales Werk. Sind sie sich auch begegnet? Die Antwort gibt es im Museum am Dom.
Wolfgang Schneider, Kurator der Sonderausstellung „Riemenschneider X Stoss' im Museum am Dom in Würzburg, zwischen dem heiligen Kilian und der heiligen Elisabeth, zwei Riemenschneider-Figuren des Münnerstädter Magdalenenaltars. 
Foto: Patty Varasano | Wolfgang Schneider, Kurator der Sonderausstellung „Riemenschneider X Stoss" im Museum am Dom in Würzburg, zwischen dem heiligen Kilian und der heiligen Elisabeth, zwei Riemenschneider-Figuren des Münnerstädter Magdalenenaltars. 

Für Veit Stoß war es ein großes Unglück, das sein Leben entscheidend beeinflusste. Der Bildhauer hatte eine Urkunde gefälscht, er floh von Nürnberg nach Münnerstadt. Für die Kunstwelt ist es allerdings ein Glücksfall. Denn dort brachte er Farbe auf das Werk Tilman Riemenschneiders, den Magdalenenaltar. Und für Besucher des Museums am Dom in Würzburg bietet sich in den nächsten Monaten die seltene Möglichkeit, beiden Künstlern beziehungsweise ihrer Kunst in der aktuellen Sonderausstellung so nahe zu kommen, wie es sonst kaum möglich ist.Veit Stoß, um 1450 im schwäbischen Horb am Neckar geboren, verließ ...

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