München

Sie verdienen das Ministerium, Herr Piazolo!

Schon vor dem Aufstieg zum Minister hat sich Michael Piazolo als Bildungspolitiker hervorgetan – im Gegensatz zu anderen Kultusministern. Warum er sich Vorschusslorbeeren verdient hat.
Bayerns neuer Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) legt bei der Vereidigung des bayerischen Kabinetts im bayerischen Landtag seinen Eid ab.  Foto: Matthias Balk, dpa
Dass sich ein bayerischer Kultusminister lange, bevor er das Amt antritt, große Verdienste erwirbt um die Bildung im Land, ist selten. Kultusministerin Monika Hohlmeier, die Bayerns Traditions-Gymnasium in die G8-Achterbahn zerrte, war zuvor eigentlich nur Strauß-Tochter und Hotelkauffrau. Ihr Nachfolger Siegfried Schneider hatte vor dem Ministeramt als Lehrer Hauptschüler unterrichtet – was keine schlechte Voraussetzung fürs Bildungsressort ist. Bildungspolitische Visionen brachte er nicht mit. Auch Ludwig Spaenle, gelernter BR-Redakteur, ist vor dem Aufstieg zum Minister nicht als Bildungspolitiker ...
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