Es fehlt der nötige Respekt

Zum Nachruf auf Lothar Späth „Der ewige Rastlose“ (19.3.):

Dem haben Sie es aber gegeben, dem Lothar Späth! Nur, er ist tot. Und, ein Nachruf auf einen gerade Verstorbenen ist das nicht. Es fehlen der nötige Respekt und die Ehrfurcht vor dem Verstorbenen sowie die Anteilnahme gegenüber den Hinterbliebenen. Eher ratlos als „rastlos“, wie Alt-Ministerpräsident Späth zu seinen besten Lebzeiten, bemühen Sie sich, seine Errungenschaften aufzuführen. Die Würdigung Späths kommt aus dem Mund der Politik – Grüne und CDU. Das passt immerhin zu den derzeitigen Regierungsverhandlungen. Der objektive Leser muss sich ernsthaft die Frage stellen, ob „Cleverle“ Lothar Späth tatsächlich nur „Visionen“ und „Ideen “ hatte und nur in der Welt der Großen und Reichen unterwegs war, wie Sie es beschreiben. Der zweite Teil Ihres Berichtes verlässt dann völlig die Pietät eines Nachrufs. Hier findet sich nur noch Negatives über Späth in reißerischer Aufmachung. Dass sich das heutzutage besser verkaufen lässt, das wissen wir nun alle. Hat Ihre Zeitung es nötig, sich auf dieses Niveau zu begeben?

Dr. Gebhard Müller, 97346 Iphofen

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