WÜRZBURG

Kommentar: Wir leben im Zeitalter der Maßlosigkeit

Ein Dax-Chef sollte nicht das 52-Fache der Mitarbeiter verdienen. Und dann die millionenteuren Exzesse im Fußball! Ist das gerecht? Ein Kommentar.
Gebühren
Geldinstitute verlangen für Auskünfte meist Gebühren. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hält diese Praxis für rechtmäßig. Foto: Oliver Berg
Sie lernen es nicht. Oder besser gesagt: Eigennutz geht ihnen vor Anstand. Denn im Schnitt kassieren die Vorstände der Dax-Konzerne 52 Mal so viel wie ihre Angestellten. Dabei sagt nicht nur Management-Experte Peter Druckert, Topleute in Konzernen sollten nicht mehr als das 25-fache eines Angestellten verdienen. Die sinnvolle Obergrenze überschreitet Dax-Topverdiener wie SAP-Boss Bill McDermott mit seinem Jahreseinkommen von viel zu hohen 10,8 Millionen Euro um Längen.
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