Leitartikel Der Brexit darf kein Desaster werden

Briten und Europäer spielen verstärkt mit Drohungen. Das aber kann und darf keine politische Strategie sein.
Unaufhörlich rückt der Brexit näher. Der ursprüngliche Zeitplan, bis zum EU-Gipfel im Oktober mit einem Vertragsentwurf fertig zu sein, ist nicht mehr zu halten. In Brüssel geht man bereits von einem Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs im November aus. Doch selbst diese Perspektive wird inzwischen nur noch von Optimisten vertreten. Briten und Europäer kommen sich nicht nur nicht näher, sie treten auf der Stelle. Dass beide Seiten inzwischen Szenarien einer „No Deal“-Katastrophe an die Wand malen, zeigt, wie weit man gekommen ist.
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