Würzburg

Leitartikel: Die Not im Jemen ist eine Schande - auch für uns

Die derzeit schlimmste humanitäre Krise der Welt stürzt Millionen Menschen ins Elend. Warum uns der Krieg im Jemen etwas angeht, kommentiert Autor Andreas Jungbauer.
Die in Würzburg ansässige Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) verteilt im Jemen Hilfsgüter an Hungernde.  Foto: Al-Qubati, DAHW
Die Katastrophe ist 5000 Flugkilometer von Deutschland entfernt. Schon deshalb könnte man meinen, wir hätten nichts mit ihr zu tun - außer dass uns die Bilder von dort schockieren. Bilder von Kindern, die vor Entkräftung nicht mehr schreien können, abgemagert bis auf die Knochen. Die nicht versorgt werden können, weil einfachste Medikamente fehlen. Im Jemen spielt sich nach Einschätzung der UNO die derzeit schlimmste humanitäre Krise der Welt ab. Laut Berechnungen des internationalen Hilfswerks "Save the Children" sind in den letzten zweieinhalb Jahren rund 85 000 Kinder unter fünf Jahren an ...
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