LANDAU

Leitartikel: Kein Urteil hätte die Gemüter besänftigt

Mias Mörder muss über acht Jahre hinter Gitter. Die Diskussion um die Tat ist damit aber nicht beendet. Ein Kommentar zum Urteil im Fall Kandel.
Prozess im Mordfall Mia
Rund acht Monate nach dem gewaltsamen Tod von Mia ist vor dem Landgericht Landau das Urteil gefallen. Doch die Tat wirkt nach. Foto: Foto: Andreas Arnold, dpa
Achteinhalbjahre. Mit dem Urteil des Landgerichts Landau endete am Montag – zumindest vorerst – die juristische Aufarbeitung eines erschütternden Verbrechens: Kurz nach Weihnachten 2017 erstach ein afghanischer Flüchtling seine 15-jährige deutsche Ex-Freundin Mia aus Eifersucht in einem Drogeriemarkt in Kandel. Die emotionale Bewältigung und die politische Diskussion der Tat sind damit allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Vermutlich hätte es in diesem Prozess kein mit deutschem Recht vereinbares Urteil gegeben, das das fertiggebracht hätte. Am Montag quoll das Netz jedenfalls über von Wut ...
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