LEITARTIKEL

Leitartikel zu Chemnitz: Wasser auf rechtsextreme Mühlen

Ein Mann wird getötet, eine Stadt versinkt im Chaos. Doch ausgerechnet die Bundesregierung, der Verfassungsschutz und eine Demonstration gegen Hass verschärfen die Lage.
Chemnitz - Konzert
Mit ihrem Auftritt auf einer Demonstration gegen Fremdenhass in Chemnitz goss die Hip-Hop-Formation „K.I.Z.” Öl ins Feuer. Foto: Foto: Sebastian Kahnert, dpa
Was in den vergangenen zwei Wochen in Chemnitz geschah, ist gesellschaftlich und politisch ein Trauerspiel. Erst der Tod eines 35-Jährigen, der vermutlich von zwei Asylbewerbern erstochen wurde. Dann die Protestveranstaltungen, an denen auch Rechtsextremisten beteiligt waren und während denen es zu Übergriffen auf Polizisten, Journalisten und Ausländer kam. Als wäre das nicht schlimm genug, sorgten Politik und Gegendemonstration nicht dafür, dass sich die aufgeheizten Gemüter wieder beruhigen – im Gegenteil. Chronologie: Was in Chemnitz geschah - und die Folgen Da wäre zunächst die Diskussion um ...
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