Hin zur Empörungsdemokratie

Pegida-Aktivisten und Putin-Anhänger behaupten, die Medien würden von höheren Mächten fremdgesteuert und ihre Anliegen verzerrt wiedergeben. Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hält diesen Vorwurf für falsch. Er sagt aber auch, was Journalisten anders machen sollten. Frage: Auf Pegida-Demonstrationen und diversen Internetforen werden Journalisten als gesteuerte und gekaufte Meinungsmacher beschimpft. Woher kommt dieser Hass? Bernhard Pörksen: Dies sind unterschiedliche Gründe. Zum einen gibt es, ganz generell gesprochen, eine seit Jahren grassierende Medienverdrossenheit, eine Klage über ...

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