Kommentar: Strafen sichern Schwerbehinderten keine Jobs

Eine sogenannte Ausgleichsabgabe soll dazu führen, dass mehr behinderte Menschen eingestellt werden. Dass sie zu niedrig ist, ist nicht ihre einzige Schwachstelle.
Mit der Fünf-Prozent-Quote soll erreicht werden, dass mehr Menschen mit Schwerbehinderung eingestellt werden.
Foto: thinkstock | Mit der Fünf-Prozent-Quote soll erreicht werden, dass mehr Menschen mit Schwerbehinderung eingestellt werden.

Aufzüge und Rampen gibt es mittlerweile in den meisten öffentlichen Gebäuden. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für die meisten Menschen mit Schwerbehinderung dagegen immer noch sehr schwierig: Laut der Bundesagentur für Arbeit sind sie häufiger und länger arbeitslos als Menschen ohne Behinderung. Und das, obwohl es nur schwer vorstellbar ist, dass Bewerber ohne Behinderungen grundsätzlich für alle Stellen passender oder fachlich qualifizierter sind als Menschen mit Behinderungen.

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