Leitartikel: EU-Ostpartnerschaft in der Krise

Leitartikel: EU-Ostpartnerschaft in der Krise

Die EU-Ostpartnerschaftspolitik steckt in einer Identitätskrise. Als sie 2009 von der EU und der Ukraine, Georgien, Moldau sowie Aserbaidschan, Armenien und Weißrussland ins Leben gerufen wurde, waren Assoziierungsabkommen mit fünf der sechs Partnerländer geplant – Belarus ausgenommen. Heute, sechs Jahre später, halten nur noch drei davon daran fest. Georgien, Moldau, allen voran aber die Ukraine hoffen weiter auf den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Armenien hat sich stattdessen der Eurasischen Wirtschaftsunion zugewendet.

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