Bescheidenheit wäre in vielen Fällen angebracht

Zum Artikel „Asyl-Wirtin wehrt sich gegen Vorwurf“ (25.5.) über die Klage von Asylbewerbern, schlecht versorgt zu werden:

Es kann nicht angehen, dass „Gäste“, denen in einem fremden Land so vieles geboten wird, mit derartigen Forderungen aufwarten. Es gibt genug Probleme in unserer Gesellschaft, die es zu lösen gilt, aber wenn man so etwas liest, dann kann man schon vom Glauben abfallen. Ich bin absolut nicht dagegen, Asylanten in Deutschland aufzunehmen. Allerdings bin ich der Meinung, dass ich mich – wenn ich schon Gast bin – dementsprechend verhalte und mich gegebenenfalls auch mit den kulturellen Gegebenheiten arrangiere. Ich bin überzeugt, dass in unserem Land alles getan wird, um Asylanten ein Maximum an Komfort und Aufmerksamkeit zu bieten. Aber irgendwann ist es zu viel, wer sich dann nicht wohlfühlt, dem ist es freigestellt, sich andere „Gastgeber“ zu suchen. Das Ziel, Flüchtlinge in privaten Wohnungen (warum nicht gleich in Eigenheimen?) unterzubringen, scheint mir völlig unangebracht.

Michael Reichelt, 97084 Würzburg

Beim Lesen dieses Artikels sträuben sich mir die Nackenhaare. Seit längerer Zeit kommen nur Forderungen der Asylanten, anstatt froh zu sein, in einem sicheren Land zu leben, ohne ihr Zutun komplett verpflegt zu werden, ein Dach über dem Kopf zu haben. Leider ist unsere Asylpolitik zu lasch. Wir sollten uns ein Beispiel an der Schweiz nehmen, die nach kurzen Asylverfahren die Leute wieder in ihr Ursprungsland abschiebt. Die Schweizer haben kein schlechtes Gewissen und lassen sich auch nicht von anderen Ländern beeinflussen.

Heinke Thesing, 97250 Erlabrunn

Fordern und noch mal Fordern. Einige Asylantengruppen haben sehr schnell gelernt. Vergleicht man dann ihre Forderungen mit den Lebensumständen in ihren Herkunftsländern (in diesem Fall Somalia, Äthiopien, Pakistan und Iran), hört das Verständnis beim bundesdeutschen Bürger zu Recht auf. Das Verhalten der in diesem Artikel genannten Asylanten ist schlichtweg eine Frechheit. Während es bei uns immer mehr Menschen gibt, die ab Monatsmitte jeden Cent umdrehen, um über die Runden zu kommen, wird es hier weggeworfen. Während bei uns viele Menschen die Heizkörper zurückdrehen, aus Angst, die Nachforderungen nicht bezahlen zu können, verlangen diese Herrschaften Einzelzimmer. Während die anderen Bewohner dieser Einöde schauen müssen, wie sie zur nächsten Einkaufsmöglichkeit kommen, fordern die Asylanten Fahrdienste ein. Im letzten Jahr kamen 10 000 Menschen zu uns. Wir können doch nicht mit Blick auf Teile unserer Einwohnerschaft für jeden Asylanten Einzelzimmer bauen. Bescheidenheit in vielen Fällen wäre hier auch einmal angebracht.

Wolfgang Eichfelder, 97225 Retzbach

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Asylbewerber
  • Asylpolitik
  • Asylverfahren
  • Eigenheim
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!