Das Grundgesetz wird ausgehebelt

Zum Artikel: „CSU kann von den Vertriebenen lernen“:

Wir waren Vertriebene, die nicht nur Deutsch sprachen, sondern auch Deutsche waren. Wir waren also Deutsche aus Deutschland, geteilt wurde das Land später. Es gab keine kulturellen Unterschiede, wenn man jetzt erst mal mit Kultur ein anspruchsvolles Leben mit Theater, Konzerten und so weiter meint. Dazu gab es keine Unterschiede bezüglich der Religion, wir waren alle Christen. Katholische und evangelische Christen haben seit der Reformation schon immer zusammengelebt. Wir waren fest davon überzeugt, dass wir wieder in unsere Heimat zurück können. Auch der Flucht befanden sich hauptsächlich Frauen mit Kindern und einzelne ältere oder kranke Männer. Alle anderen Männer waren ja im Kriegseinsatz, daraus ergab sich, dass alle diese Frauen „alleinerziehend“ waren, über viele Jahre. Meine Familie konnte sich von den Kriegswirren nicht mehr erholen. Wir Heimatvertriebenen waren fleißig und anständig, bescheiden und nicht fordernd.

Annerose Moese, 97318 Kitzingen

Unser Grundgesetz besagt: Politisch Verfolgte erhalten Asyl. Nichts von Kriegs- oder Armutsflüchtlingen, auch Asylgewährung aus humanitären Gründen wird im Grundgesetz nicht erwähnt. Man muss kein Rechtsextremer sein, um festzuhalten, dass das Grundgesetz durch die unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen ausgehebelt wird. Der Aberwitz der Debatte wird deutlich durch den Hinweis des Kommentators, auf den bayerischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation. Der Verfasser meint, das Gleiche müsse auch für Flüchtlinge gelten, die auf Veranlassung unserer Kanzlerin unbeschränkt in unserem Land Aufnahme finden. Alledings genügt sein Hinweis nicht, dass die Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Gebieten kamen und nicht erst Deutsch sprechen lernen mussten. Sie brachten auch die gleiche Kultur, Religionen und den gleichen Willen zum Aufbau damals verwüsteten Landes. Was bringen uns die neuen Flüchtlinge? Vor allem Kosten, eine andere Kultur, andere Sitten und eine andere Religion.

Prof. Dr. E.-A. Schnieder,

97074 Würzburg

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