Die wichtigste Frage wird nicht gestellt

Zum Interview „Die Währungsunion bleibt anfällig für Schocks“ (1.3.) mit dem Wirtschaftsweisen Peter Bofinger:

Kein Ton zu dem im Geheimen verhandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und der USA, außer die Anfangsfeststellung, dass Herr Bofinger schon bei „Pelzig hält sich“ nichts dazu sagte. Der Rest des Interviews war flach und überflüssig. Wo bleibt da der Journalismus, wenn die wichtigste Frage, nämlich zum Freihandelsabkommen, wo das Überleben von Kleinwirtschaft und Mittelstand in Europa in Gefahr ist, gar nicht gestellt wird.

Werner Krieger, 97070 Würzburg

Warum sagt Herr Professor Bofinger eigentlich (zum Beispiel der Frau Bundeskanzlerin) nicht kurz und bündig: Die Superreichen aller Staaten sollen nicht zu viel sparen, sondern mehr Steuern zahlen, dann müssen die Staaten auch nicht mehr Schulden machen, um eine globale Depression abzuwenden und die Märkte nicht wieder in Versuchung führen. So einfach und schön ist das alles, lieber Herr Professor Bofinger!

Manfed Kaaden, 97209 Veitshöchheim

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