Ein Schelm, der Böses dabei denkt

Zum Leserforum "Der politische Holzweg muss verlassen werden" (30.7.):

Herr Siegmar Unger hat sich ja reichlich bemüht, seinen Kommentar zur CO2-Steuer gendergerecht zu verfassen, leider hat er das aber nicht konsequent durchgezogen. Zitat: "Sollen jetzt die Bürgerinnen und Bürger dafür bezahlen, was andere verbockt haben? Werden jetzt zunächst Dieselfahrer-/innen und im Anschluß daran auch die Benzinfahrer-/innen bestraft? Hätte die Politik ihre Hausaufgaben gemacht, dann müsste kein Autofahrer und keine Autofahrerin bestraft werden.... Im Strafgesetzbuch ist geregelt, dass Betrüger zu bestrafen sind und nicht redliche Bürger und Bürgerinnen." Bei den Betrügern hat er das Gendern vergessen, was allgemein recht gerne gemacht wird. Betrügerinnen sind also nicht zu bestrafen? Gendersprache wird bei negativ besetzten Begriffen (z.B. Betrüger-/in, Verbrecher-/in, Vergewaltiger-/in) meist nicht angewandt - ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Thomas Hoffmann, 97486 Königsberg

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