Eine neue Dimension erreicht

Zum Artikel „Ein Akt der Verzweiflung“ (29.3.):

Mit der Kaperung eines Tankers hat das Flüchtlings- pardon Flüchtenden-Dramas im Mittelmeer eine neue Dimension erreicht. Wann endlich wird ein regulärer Shuttledienst eingerichtet zwischen Bengasi oder Tripolis nach den gelobten Ländern, um den Menschen, die von den durch Misswirtschaft, Korruption, Krieg, hohe Fertilität, Unterdrückung gebeutelten Heimatländern entkommen und eine bessere Zukunft suchen wollen, die gefährliche Überfahrt in aufgeblasenen Seelenverkäufern, dabei noch in die Straffälligkeit abzugleiten, zu ersparen, staatliche und private Rettungsflotten und den Jammer über die Opfer überflüssig zu machen und den sich von den gegebenen Umständen gnadenlos bereichernden Schlepperbanden das Wasser abzugraben? Am besten aber wäre, den Ausgangspunkt des Zubringerdienstes nach Dakar, Lagos etc. zu verlegen, um auch die Strapazen und Unwägbarkeiten einer Wüstendurchquerung zu vermeiden.

Klaus Kunkel, 97437 Haßfurt

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  • Flüchtlinge
  • Unterdrückung
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