Einheitliches Rentensystem für alle

Zum Artikel „Der Rente drohen turbulente Zeiten“ (27.2.):

Bekanntlich ist die Rente im wahrsten Sinne des Wortes ein Generationsproblem, das zu Recht durch die Angst vor Altersarmut, einen Großteil der heutigen Bevölkerung geißelt. Ich verstehe unter Generationen ausnahmslos alle Bürger ohne jegliche Ausnahmen und Sonderstatus. Wenn schon zur Problembewältigung eine Rentenkommission von der Regierung beauftragt ist, verkrustete Denkmuster aufzubrechen, dann sollte das Naheliegende an erster Stelle angegangen werden. Dazu gehören für mich gleiche Bedingungen für alle Arbeitnehmer. Es kann nicht sein, dass für rund 4,8 Millionen Menschen in unserem Land, die das Privileg haben, im öffentlichen Dienst beschäftigt zu sein, der Lebensabend zumindest finanziell ohne schlechtes Gewissen gegenüber der jüngeren Generation gesichert ist. Dazu zähle ich ebenfalls die 1,43 Millionen Selbstständigen, die größtenteils keine Rentenbeiträge entrichten. Die Abschaffung solcher Ausnahmeregelungen ist schon aus moralischen Gründen längst überfällig. Nur ein durch alle Beschäftigte finanziertes einheitliches Rentensystem, und das daraus resultierende Rentenniveau sowie Renteneintrittsalter für alle gleich, kann für mich die einzige gerechte und vielleicht auch finanzierbare Lösung sein.

J. Backmund, 97209 Veitshöchheim

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