Für wie dumm hält man uns eigentlich?

Zum Artikel „So will die SPD den Reichen ans Leder“ (27.8.):

Ich verstehe die ganze, wohl geheuchelte Aufregung zu diesem Thema nicht. Die Belastung der obersten Einkommen sind kontinuierlich auf jetzt 42 beziehungsweise 45 Prozent gesenkt worden. Die Besteuerung auf Aktien- und Zinsgewinne wurde auf 25 Prozent begrenzt. So kam es, dass sich im Jahre 2009 sogar eine „Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe“ zwischenzeitlich mit 64 Mitgliedern unter Herrn Peter Vollmer gegründet hat. Es ging um die einmalige Abgabe von zehn Prozent der Vermögenswerte, verteilt auf zwei Jahre, und eine Vermögenssteuer von einem Prozent. Das war auf der Höhe der Finanzkrise. Und jetzt steht bei einer Einführung dieses einen Prozentes der Wirtschaftsstandort Deutschland auf dem Spiel? Für wie dumm hält man uns eigentlich? Ähnliche Szenarien wurden schon bei der Einführung des Mindestlohnes vorausgesagt. Und was ist passiert? Woher kommen eigentlich die Milliarden, die die Autoindustrie aus der Tasche zog, um die betrogenen Amerikaner auszuzahlen? Hat sie das ruiniert? Woher kommen die Milliarden, mit denen Bayer in den USA eine chemische Zeitbombe gekauft hat? Im Moment und in der Zukunft kommen immense Reparatur- und Veränderungskosten auf uns zu. Ist es da verwunderlich, dass in diesem Umfeld Sozialdemokraten sozialdemokratisch denken.

Michael Thate, 97204 Höchberg

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Mitglieder
  • SPD
  • Sozialdemokraten
  • Sozialdemokratie
  • Vermögende
  • Vermögenssteuer
  • Vermögenswerte
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!