Heuchlerische Argumente

Zum Artikel „Die CDU-Parteichefin steckt in einer Zwickmühle“ (8.2.):

So vehement die CDU generell Die Linke ausgrenzt, so heuchlerisch sehe ich die Argumente dafür. Den bisher erfolgreichen thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (bekennender Christ) und alle in der Regierung derart zu brüskieren und als unwählbar darzustellen, halte ich schon für eine Art Rufmord. Der „christlichen“ Parteiführung ist nichts zu schade, um sich als Bewahrer der Demokratie zu präsentieren, obwohl sie selbst tief zu Kohls Zeit im Spendensumpf und anderen Ungereimtheiten ihr anderes Gesicht zeigte. 30 Jahre nach der Einigung sollte es der jungen thüringischen Generation erlaubt werden, selbst zu entscheiden, mit wem sie ihr Land aufbauen möchten. So mancher „West-Politiker“ unterhält ja auch gute Kontakte zu Orban. Und: Nach der „Wende“ wurde die mit der SED oft paktierende Ost-CDU „einverleibt“ – auch „schräge Vögel“ aus der DDR in den Staatsdienst übernommen. Frau Kramp-Karrenbauer, wo bleiben die Toleranz, die Ehrlichkeit und das Christliche?

Helmut Brand, 97456 Hambach

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