Ökologischen und ökonomischen Aufwand prüfen

Zum Artikel „Kommunen im Klimanotstand“ (10.8.):

Die Klimahysterie treibt immer skurrilere Blüten. Eine davon ist der Klimanotstand, den immer mehr Städte meinen, ausrufen zu müssen. Ist das eine Vorstufe, um im Namen des Klimas mit Notstandsgesetzen Bürgerrechte und eventuell sogar das Grundgesetz einzuschränken? Die Klimahysterie wird leider immer dramatischer; zuerst finden die Städte, dann die Länder und schließlich der Bund Gefallen an solchen Gesetzen, mit denen das Regieren, auch gegen den Willen der Bürger, ungemein erleichtert wird. Die sogenannten Klimaretter irren sich maßlos, wenn sie glauben, in Deutschland könnte mit blindem Aktionismus das Weltklima „gerettet“ werden. Allein eine grobe Abschätzung soll aufzeigen, wie groß die Möglichkeiten Deutschlands überhaupt sind, zu einer Minderung der Temperaturerhöhung beizutragen. Der Weltklimarat berichtet, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre langfristig zu einer Temperaturerhöhung von 1,5 bis 4,5 Grad Celsius führen kann. Allein diese Spanne zeigt, mit welcher Unsicherheit die Schätzungen behaftet sind. Der Anteil von Deutschland am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt rund zwei Prozent. Dieser Anteil, bezogen auf die Temperatur, liegt also bei zwei Prozent von 1,5 beziehungsweise 4.5 Grad, das sind 0,03 bis 0,09 Grad. Bevor Deutschland durch Klima-Notstandsverordnungen in eine Klimadiktatur abgleitet, in der Milliarden Euro verpulvert werden, sollten wir sorgfältig prüfen, welcher Aufwand ökonomisch und ökologisch wirklich sinnvoll ist, um diese Temperaturerhöhungen im hundertstel Grad-Bereich zu vermindern.

Klaus Böttner, 97508 Grettstadt

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