Ökosystem muss geschützt werden!

Zur Berichterstattung über die Proteste von Landwirten:

Bauern protestieren gegen andere Agrarpolitik: Es scheint, als wäre das Hauptanliegen dieser Wutbürger ein "weiter so", allerdings mit besseren Preisen und höherer Akzeptanz seitens der Abnehmer. Daher muss diese Form des Protestes der Bauern für aufgeklärte und besorgte Bürger/innen ein wenig wie "aus der Zeit gefallen" wirken.
Dort wo heute Fahrverbote für Dieselfahrzeuge von Privatpersonen gelten, zeigen diejenigen,
denen Grund und Boden anvertraut ist, wie wenig Achtsamkeit und Respekt sie dem Thema
Klima und Umwelt eigentlich zollen. Wo heute Dieselkolonnen mit Traktoren die Städte aufmischen, protestieren seit Jahrzehnten Alt und Jung bei Wind und Wetter zu Fuß für ihre Anliegen.

Das Thema Landwirtschaft geht spätestens heute, nachdem 35 Prozent unseres Grundwassers bereits
belastet ist, jeden an, selbst wenn sich die Landwirte dagegen verwahren. Lediglich 1 Prozent des Wassers auf unserem Planeten ist Grundwasser. Dieses Grundwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Dass Grundwasser bisher über Jahrtausende in der Tiefe haltbar blieb, verdankt es einer Vielzahl an Kleinstlebewesen. Diese Mikroben halten das Wasser sauber, sind aber anfällig für "fremde" Substanzen, die eigentlich nicht ins Grundwasser gehören.
Dazu gehören übrigens auch Klärschlämme, zumeist auch versehen mit hormonwirksamen Substanzen.
Die Wissenschaft nennt dieses Zusammenspiel von Wasser und Mikroben eine "Ökosystemleistung", die den Wasserwerken zudem enorme Kosten erspart. Dieses Ökosystem muss geschützt werden, auch gegen Widerstände, spätestens jetzt!

Rike Schwab, 97334 Sommerach

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