Ohne Rücksicht auf die kurdische Bevölkerung

Zum Artikel „Wie der kurdisch- türkische Konflikt entstand“ (9.2.) über die Auseinandersetzungen im Norden Syriens:

Zutreffend wird in dem Artikel ausgeführt, dass Kemal Atatürk mit der Gründung der modernen türkischen Republik auch die Einheit des Staatsvolkes erreichen wollte, auch mit Gewalt. Nicht erwähnt wird allerdings, dass nach dem Ende des Osmanischen Reiches nach dem ersten Weltkrieg England und Frankreich als Treuhänder des Völkerbundes die nahöstlichen Mandatsgebiete unter sich aufteilten und mit dem Lineal die Grenze zogen, ohne Rücksicht auf die kurdische Bevölkerung. Auch die Türkei bekam einen Teil des syrischen Kurdengebietes ab. Dies hat zur Folge, dass sich die kurdische Bevölkerung sowohl in der Türkei, als auch in Syrien und im Irak befindet und keinen eigenen Staat bilden konnte. Die damaligen „Grenzen“ bestehen noch heute. Die Probleme im Nahen Osten und in der Türkei haben diese beiden ehemaligen Kolonialmächte zu verantworten.

Rudolf Greubel, 97464 Oberwerrn

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