Rauschgift zerstört Existenzen

Zum Artikel „Reaktionen auf

Razzien in Cannabis-Läden“ (7.11.):

Dass den Betreibern der sogenannten CBD-Shops die Durchsuchung nicht gefällt, leuchtet ein. Dass Polizei und Staatsanwaltschaft das aus Lust und Zeitvertreib machen, glaube ich nicht. Die „Grüne Jugend“ hat nichts besseres zu tun, als die „Verfolgung der Delikte“ zu kritisieren und führt dazu die „Kosten“ der Aktion ins Feld und beklagt, dass der kontrollierte Verkauf von Cannabis nicht legalisiert wird. Auch wenn man den Verkauf kontrollieren kann, die Konsummenge kann man nicht kontrollieren. Cannabis wird von Fachleuten als Einstiegsdroge für stärkeres Rauschgift gesehen. Die Entzugstherapien kosten Zigtausende Euro und müssen in vielen Fällen wiederholt werden, wenn die Betroffenen rückfällig werden. Rauschgift zerstört menschliche Existenzen und bringt unermessliches Leid über die Betroffenen, das mich traurig macht.

Robert Stöcker, 97447 Gerolzhofen

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