Situation ist nicht vergleichbar

Zum Artikel „Frischer Wind in der CDU“ (1.10.), der sich mit den Plänen der Partei befasst:

Es mag ja verständlich sein, dass man sich als CDU mit der Volkspartei im Nachbarland identifizieren und von deren Erfolg zehren möchte. Dumm nur, dass die Situation der ÖVP in Österreich überhaupt nicht mit der der Union in Deutschland vergleichbar ist. Mit Sebastian Kurz haben die Konservativen zunächst einmal einen charismatischen Vorsitzenden, der zumindest im Moment eine breite Wählerschaft anspricht. So jemand ist bei der Union weit und breit nicht in Sicht. Noch schwerer wiegt die Bereitschaft des jungen „Schwiegermuttertraums“ mit einer offen rechts-populistischen Partei wie der FPÖ zu regieren. Dies ist bei der CDU (noch) nicht der Fall. Während in Österreich dazu ziemlich alle übrigen Parteien sich nach der Wahl eine Koalition mit den Konservativen vorstellen können, darf bezweifelt werden, dass dies in Deutschland auch der Fall sein würde. Die SPD hat bestimmt keine Lust mehr, die FDP ist zu klein und Herr Ziemiak attackiert wie viele seiner Parteifreunde gerade vor allem wieder einmal die Grünen. Er sagt, er wisse nicht, wofür diese stehen. Vielleicht sollte er dazu seine eigenen Klimawissenschaftler befragen, deren Empfehlungen er und seine Partei zuletzt beim sogenannten „Klimapaket“ vollends ignoriert haben.

Thomas Lauer, 97199 Ochsenfurt

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