Trump milde stimmen zu wollen, ist nutzlos

Zu Artikeln über den Besuch von Donald Trump in Großbritannien:

US-Präsident Donald Trump verwendet hier die Taktik früherer Kaiser, Könige und Diktatoren nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ Dass heute in unserer digitalen Welt offensichtlich noch so viele Menschen darauf hereinfallen, ist unglaublich.

Günther Scheuermann, 97271 Kleinrinderfeld

Warum für Donald Trump der rote Teppich ausgerollt wird, erschließt sich mir nicht. Natürlich kann es sein, dass das Vereinigte Königreich versucht, den US-Präsidenten durch die für ihn so wichtigen Zeremonien und Nettigkeiten milde zu stimmen und an sich zu binden. Dies ist aber leider völlig nutzlos und zum Scheitern verurteilt. Die vorab veröffentlichten Aussagen Trumps bezüglich des Brexit (Raus ohne Deal), des möglichen Nachfolgers für Theresa May (pro Boris Johnson) und der Empfehlung, vereinbarte Zahlungen an die EU zurückzuhalten, offenbaren zum wiederholten Mal seine nationalistische „America-First-Strategie. Es geht ihm hierbei um eine einfache, transparente „Divide and Conquer“ („Spalten und Erobern“)-Taktik. Er versucht, Großbritannien dazu zu überreden, sich so schnell wie möglich selbst und die EU ökonomisch zu schwächen. So verspricht er sich eine stärkere Verhandlungsposition bei zukünftigen Handelsverträgen. Das Tragische an der Situation ist, dass ihm die verblendeten Brexit-Hardliner auf der Insel wahrscheinlich genau diesen Gefallen tun werden – und das auf Kosten einer jungen, weltoffenen Generation.

Thomas Lauer, 97199 Ochsenfurt

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