Ungleichheit darf nicht zu groß werden

Zum Artikel „Arm und Reich klaffen auseinander“ (8.10.):

Eine Ungleichheit wird es – und muss es – im menschlichen Leben immer geben, auch beim Einkommen und Vermögen. Diese darf zwar nicht zu groß werden und muss durch staatliche Regulierung immer wieder einmal ausgeglichen werden, weil es sonst Probleme in Gesellschaft, Wirtschaft (Kaufkraft) und Demokratieverständnis gibt. Hoher Kapital- und Aktiengewinn bei den „Großen“ und keine Zinsen auf Spareinlagen bei den „Kleinen“ ist langfristig nicht durchzuhalten. Die Beschäftigung vieler fleißiger Menschen im Mini-Lohnsektor, die dann viele Minirenten zur logischen Folge hat, ebenso. Eine Marktwirtschaft in Deutschland ist eben auch (trotz Vertragsfreiheit) aus sich heraus nicht sozial, wenn die soziale Verantwortung gegen Menschen (Mitarbeiter und Kunden) sowie Produkte (Dieselbetrug, ungesunde Wurst) nicht extra bei den Bedingungen für die soziale Marktwirtschaft erwähnt wird, wie es in dem Buch von Friedrich Merz „Mehr Kapitalisierung wagen“ leider versäumt wurde.

Manfred Kaaden, 97209 Veitshöchheim

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