Wer spricht von den Tieren in den Mastanlagen?

Zum Artikel „Die Angst vor dem Seuchenfall“ (13.1.):

Bayern bereitet sich auf einen Ausbruch vor. Ein Horrorszenario, für das es einen Krisenplan braucht. Der drohende Ernstfall muss verhindert werden. Der Artikel ist an Dramatik nicht zu überbieten. Infizierte Wurstwaren werden von Menschen achtlos in die Natur geworfen. Dort wird es von Schwarzwild aufgenommen, das innerhalb weniger Tage daran verendet. Kilometerlange Schutzzäune stehen bereit, um schnellstens reagieren zu können. Die Jägerschaft sieht sich in einer ganz neuen Gefechtslage. Man fordert eine Lockerung des Verbots der Nachtzieltechnik, um möglichst viele Wildschweine schießen zu können. Der Bauernverband spricht von einer Katastrophe. Wer spricht eigentlich von den Tieren in den riesengroßen Mastanlagen, die für mich die Leidtragenden sind. Im Ernstfall wird der komplette Bestand „gekeult“ – welch ein Wort für den Tod von einem empfindsamen, leidfähigen Wesen. Ein Wahnsinn, und trotzdem wird dieses System aufrechterhalten und die Massentierhaltung geschützt.

Sonja Rößner, 97453 Schonungen

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