Wir handeln schizophren

Zum Artikel „Klimawandel fordert Gemüsebauern heraus“ (3.4.):

Wieder eine Meldung, die zeigt, wie pervers unsere Gesellschaft ist. Nach den Winterregen wird das Wasser durch Drainagen aus der Landschaft getrieben und das Frühjahrshochwasser der Bäche und Flüsse verstärkt. Und im Sommer soll dann bewässert werden. Logisch und natürlich wäre es, die Feuchtigkeit im Boden zu lassen und zu nutzen. Aber unsere Landschaft hat ja nichts mehr mit Natur zu tun. Sie ist einfacher Produktionsfaktor. Leider haben es die Verantwortlichen noch nicht begriffen oder Politiker gar gegengesteuert und Lösungen gesucht. So lange handeln wir schizophren. Erst mit viel Geld das Wasser vertreiben und dann mit noch mehr Geld es wieder beiholen.

Eckhard W. K. Beck, 97084 Würzburg

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