Wurden auch die ökologischen Folgen bedacht?

Zum Artikel „Wäscherei macht wohl zu“ (28.11.):

„Die Nachricht kam unerwartet“ – für mich auch, als ehemaliger Patient in der Orthopädischen Klinik, wo ich mich gut aufgehoben fühlte. Ich finde es nicht gut, dass die zentrale Wäscherei geschlossen wird – vor allem natürlich wegen der 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von dieser Schließung betroffen sind. Darüber hinaus finde ich Folgendes bedenkenswert: Wie kommt der Kostenanstieg um 100 Prozent für die Kosten eines Neubaus innerhalb von nur zwei Jahren zustande? Warum wird die Fremdvergabe als das Nonplusultra angesehen? Erfahrungen aus anderen großen Krankenhäusern oder Altenheimen zeigen, dass die Feinabstimmung zwischen Fremdwäscherei und eigener Wäscherei nicht immer so einfach ist, dass die Kostenersparnis, die angesetzt wurde, sich im längeren Verlauf doch nicht in der Höhe realisiert, wie sie angedacht war. Daher haben einige größere Institutionen in der näheren Umgebung von der Fremdvergabe wieder Abstand genommen, weil im Endeffekt die Kosten für die eigene Wäscherei nur geringfügig über den Kosten der Fremdvergabe lagen. Wurden auch die ökologischen Folgen bedacht? Der Transport großer Mengen, die in den Kliniken naturgemäß anfallen, wird mit Lkw geschehen, die sicher nicht alle CO2-neutral fahren.

Erhard Scholl, 97509 Gernach

Schlagworte

  • Kosten
  • Kosteneinsparungen
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Seniorenheime
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!