Zugriff direkt auf die Konten der Stromverbraucher

Zum Artikel „Deutschland kommt beim Klimaschutz voran“ (8.1.):

Triumph, Erfolg, alles wird gut! Die fast täglichen Erfolgsmeldungen in allen Medien gründen auf Berechnungen eines Lobby-Instituts! Dabei geht es jedoch nur um die Stromproduktion, aber nicht um dessen Verbrauch! Offizielle Ergebnisse des Bundes dazu liegen noch lange nicht vor. Wie es tatsächlich aussieht, das bekommt jeder missmutige Verbraucher derzeit in der Strom-Jahresrechnung ins Haus: Im weiter schnell steigenden Strompreis um die 30 ct je Kilowatt-Stunde, sind 1/3, also inzwischen der größte Anteil, die Kosten für die Strom-Vernichtung! Knapp 1/3 kostet das EEG, also die subventionierte Herstellung des überflüssigen Stroms. Nur 3 ct je kWh sind die wirkliche Stromerzeugung. Der Rest des Verkaufspreises sind Steuern und weitere Abgaben. Der freundliche Name „Netzpflege“ verbirgt ohne Abrechnung den Zugriff direkt auf die Konten der Stromverbraucher. Der in der Menge schnell schwankende, subventionierte Windstrom ist häufig mehr als der Stromverbrauch im Stromnetz. Da der überschüssige Strom nicht gespeichert wird, muss er sofort vernichtet werden. Der dafür errechnete Geldverlust wird beim Verbraucher abgebucht! Der dpa-Artikel erzählt zwar vom Verkauf des Überschuss-Stroms, – ach, nein, nein! Die Kosten beweist die Stromabrechnung! Die Überschrift des Artikels spricht vom Klimaschutz! Beim Klimaschutz gehen in Deutschland die Hauptmengen in Heizung und Verkehr. Dazu aber werden im Artikel nur vage Planungen erwähnt.

Peter Schub, 97506 Grafenrheinfeld

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  • Klimaschutz
  • Steuern und staatliche Abgaben
  • Strom aus Windkraft
  • Stromerzeugung
  • Stromverbrauch
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