Auch BGJ-Schüler stark betroffen

Zu „Berufsschulen und Lockdown: Theorie ja, Praxis nein“ (18.2.):

Ich habe mich sehr gefreut, einen Bericht zur aktuellen Lage der Berufsschüler in der Zeitung zu finden. Sie nennen zum Beispiel den kaufmännischen Auszubildenden, der fast nur online arbeiten kann, und die Auszubildenden in Handwerksberufen, die leider nur im Betrieb praktische Erfahrungen sammeln können. Wer aber in der Öffentlichkeit noch mehr untergeht und leider auch in Ihrem Artikel nicht erwähnt wird, sind die Schüler, die dieses Jahr das BGJ besuchen. Dieses findet fast ausschließlich an der Schule statt und stellt in einigen Berufen (u.a. Schreiner und Zimmerer) verpflichtend das erste Ausbildungsjahr dar. Entsprechend umfangreich ist normalerweise der Anteil an Praxisunterricht. Die Schüler haben also nicht die Möglichkeit, wie andere Berufsschüler, in einem Ausbildungsbetrieb die Grundfertgkeiten für ihren Beruf zu erlernen. Sie sind wie alle anderen seit Wochen zu Hause im Online-Unterricht. Auch die wenigen ein- bis zweiwöchigen Betriebspraktika sind auf unbestimmte Zeit verschoben.

Brigitte Müller, 97080 Würzburg

Weitere Artikel
Themen & Autoren
Auszubildende
Berufsschulen
Betriebspraktika
Kaufmännische Berufe
Schülerinnen und Schüler
Unternehmen
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!