Dem Bürger gute, praktikable Lösungen bieten

Zum Artikel „Söders Klima-Gesetz ist nur schöner Schein“ (26.11.):

In dem Interview wird das große Engagement für den Umweltschutz des Landtagsabgeordneten deutlich. Die Kritik am bayerischen Klimaschutzgesetz ist in vielen genannten Detailpunkten absolut berechtigt. Leider vermisse ich allerdings konkrete eigene konstruktive Ideen, wie man die Probleme angehen möchte. Konkrete verpflichtende Ziele der Landesregierung einzufordern ist richtig, aber man muss dann auch sagen, wie man das erreichen will und das nicht nur mit Verboten oder dem Einfordern einer Milliarde ohne zu sagen wofür. Und das wünschen sich viele, die prinzipiell eine gute Umweltsituation erleben möchten. Aber man kann nicht gegen eine Westumgehung sein, dann bei „Verkehrswende jetzt“ feststellen, dass 40 Prozent der Fahrzeuge nicht aus dem Raum Würzburg kommen und den Mittleren Ring als Abkürzung nehmen. Der Verkehr wird sich nicht auflösen und von Verboten nur in andere Richtungen gelenkt. Man kann fossile Brennstoffe auch abschaffen und versuchen, das mit alternativen Energien zu lösen. Aber dazu fehlen die Kapazitäten, oder wir müssen noch mehr Ackerflächen mit Photovoltaik-Anlagen zupflastern. Aber wir wollten doch eigentlich die Flächenversiegelung vermeiden. Wahrscheinlich werden wir dann günstigen Atomstrom aus Tschechien und Frankreich kaufen. Deshalb kann man nur eindringlich den Appell an Herrn Friedl richten, die junge aktive Partei der Grünen mit kreativen Ideen auszustatten, die dem Bürger eine gute praktikable Lösung bieten – und nicht nur verbieten.

Georg Walk, 97084 Würzburg

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