Die Arbeit von Magath macht sich also schon bezahlt

Zum Artikel „Sechs Gründe für den Kickers-Fehlstart“ (9.11.):

Man musste nicht unbedingt Fachmann sein, um diese rasante Talfahrt vorherzusagen. Von gut dotierten Experten sollte man das allerdings verlangen dürfen. Immerhin haben die Kickers jetzt drei Cheftrainer auf der Payroll. Die Arbeit von Magath macht sich also schon bezahlt! Schiele hat unter erschwerten Voraussetzungen wiederkehrend eine maximal erfolgreiche Arbeit abgeliefert. In jeder vergangenen Spielzeit wechselte mehr als eine gesamte Mannschaft und jedes Mal ist es ihm gelungen eine konkurrenzfähige Truppe auf den Platz zu bringen. Der Lohn war eine ad hoc Trennung nach zwei Niederlagen zum Saisonstart. Für eine vielleicht mangelhafte Vorbereitung wegen hoher Fluktuation unter semi-professionellen Bedingungen ist der Vorstand verantwortlich und nicht der Trainer! Die Kampagne um die Vertragsverlängerung vermittelte einen tiefen Einblick in das charakterliche Korsett der Führungsmannschaft. Selbst unter Beachtung dieser Defizite hätte man einem neuen Trainer einen Warmstart dergestalt bieten müssen, indem man ihn erst nach den Spielen gegen Favoriten beruft, also nach dem kommenden Hannover-Spiel. Damit hätte man Schiele zusätzlich eine Restchance eingeräumt. Die Vision vom europäischen Fußball rückt mit Felix, dem Glücklichen, in weite Ferne!

Bernhard Schlögl, 97074 Würzburg

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