Ein Konjunkturschub sondergleichen

Zum Artikel „Impfprämie besser als Impfpflicht“ (28.12.):

Da unsere Regierung, Kanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn, wiederholt erklärt haben, dass es in Deutschland keine Impfpflicht geben wird, ist naturgemäß die Frage nach einer besseren Alternative wie z. B. „Impfpflicht“ völlig überflüssig. Auch die Anmerkung, dass in den USA „man diejenigen, die sich impfen lassen, belohnen“ will und zwar mit 1000 Dollar, hört sich an wie der berühmte Sack Reis, der in Peking umfällt und hier bei uns hohe Wellen schlagen soll. Hat doch der noch amtierende US-Vizepräsident sich vor laufenden Kameras impfen lassen und damit, wie andere hochrangige Politiker auch, skeptischen Bürgern zeigen möchte, dass die Vakzine sicher und effektiv seien. Von einer „Geldprämie“, die vielleicht geldgeile Bürger gerne entgegennähmen, spricht in der Politik der USA niemand. Im Übrigen: die bei uns am 27.12.2020 angelaufene Impfung für alle Impfwilligen ist ein Konjunkturschub sondergleichen. Denn die beiden Vakzine, deren Kosten nach meiner Laieneinschätzung etwa 60 Euro betragen dürften, muss kein Bürger selbst bezahlen. Schon am 18.12.20 schreibt ja die Main-Post, dass die Gründer von Biontech durch diese Impfstoffe zu „Multi-Milliardären“ geworden seien. Diese gesparten 60 Euro sind für jeden, der sich impfen lässt, gleichsam ein finanzieller Zuschuss in dieser Höhe. Um die Konjunktur anzukurbeln, muss der Bürger diesen gesparten Betrag also nur noch ausgeben.

József Bogár, 97074 Würzburg

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