Ein Novum in der zivilisierten Welt

Zum Artikel „Wieder Streit um Beneš-Dekrete“ (10.6.), der sich mit dem Treffen der Sudetendeutschen in Augsburg befasst:

Was die Beneš-Dekrete anbetrifft, so liegt die Bringschuld eindeutig bei den Tschechen. Schließlich geht es bei den legalisierten Dekreten um ein barbarisches Verbrechen und eine Vernichtungsaktion – nämlich die Vertreibung von 3,2 Millionen und 250 000 durch Mord und Totschlag umgekommene Deutsche. Dies für rechtmäßig erklärt, stellt ein Novum in der zivilisierten Welt dar.

Die Stellungnahme des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka lässt darauf schließen, dass die politische Klasse noch immer die Erinnerung an das tabuisierte Geschehen als das eigentliche Verbrechen ansieht. Das sind Stolpersteine für ein friedliches Nebeneinander.

Prof. h.c. Dr. h.c. Konrad Zimmer, 97486 Königsberg

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Ute Schlichting
Sudetendeutsche
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