Energiegeld als Baustein im Gesamtkonzept

Zum Samstagsbrief „Den Benzinpreis zu erhöhen ist kein Allheilmittel, Herr Heilig“ (12.6.):

Sie schreiben sehr richtig, dass eine Benzinpreiserhöhung kein Allheilmittel ist, es ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept. Und die Behauptung, es wäre unsozial, was die Grünen vorschlagen, stimmt so nicht. Ein anderer Baustein in dem Gesamtkonzept ist nämlich das Energiegeld, das pro Kopf ausgezahlt werden soll. Jedes Jahr sollen pro Kopf 75 Euro ausgezahlt werden. Eine vierköpfige Familie würde also mehr als ein Paar ohne Kinder bekommen. Das ist viel sozialer als über die Steuererklärung mit einer erhöhten Pauschale für Werbungskosten, wie es gerade Herr Laschet vorschlägt. Es ist ein prinzipieller Wechsel. Bei den Grünen werden sozial schwächere stärker unterstützt als bei der CDU. Denn wer mehr verdient, zahlt mehr Steuer und kann bei den Werbungskosten mehr sparen, als jemand, der wenig verdient. Hier sind die Grünen sozialer. Ein weiterer Punkt, der mir sehr aufstößt in Ihrem Brief, ist die Behauptung, die Herstellung der Batterie für Elektroautos erzeuge noch so viel schädliches CO2. Es gab in 2017 eine Studie, die behauptete, eine Batterie eines E-Autos (Batterie mit 100 kWh) verbrauche 15 bis 20 Tonnen CO2. Diese Studie hatte Mängel. Nach neueren Studien und verbesserten Prozessen bei der Herstellung hat sich dieser Wert halbiert auf 6 bis 10 Tonnen CO2. Wenn man untersucht, nach wie viel Kilometern Fahrleistung ein Verbrenner-Auto auch soviel verbraucht hat, erkennt man dass bei circa 30 000 bis 40 000 Kilometern ein Verbrenner diese CO2-Menge verbraucht, unter der Voraussetzung, dass mit 100 Prozent Ökostrom das E-Auto aufgeladen wird. Die Batterie eines Tesla Model 3 hat eine Lebensdauer von 300 000 bis 500 000 Kilometern.

Manfred Ursprung, 97359 Schwarzach

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