Fehlende Grundvoraussetzungen für das Amt des Kanzlers

Zum Artikel „Die Union soll in die Opposition“ (4.9.):

Die „repräsentative Umfrage“ im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ – nebenbei bemerkt aus der gleichen Verlagsgruppe wie Ihre Zeitung – steht in diametralem Gegensatz zu fast allen anderen Publikationen zu dieser Materie, auch zu den Kommentaren renommierter Politikforscher in den TV-Medien. Wie sonst könnte sich Olaf Scholz quasi als Nachlassverwalter der Regierung Merkel hochstilisieren (lassen)? Derartige „Umfragen“ neigen seit geraumer Zeit zu einer Erhöhung der Person des Kandidaten Scholz, an der auch Ihre Zeitung gelinde gesagt „mitwirkt“. Deshalb sei daran erinnert: Olaf Scholz hat seine Dienstaufsicht über die BaFin im Zuge des Wirecard-Skandals nicht wahrgenommen, somit selbst strafbare Insidergeschäfte zugelassen. Olaf Scholz hat im Untersuchungsausschuss über die kriminellen Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Warburg-Bank zumindest „Erinnerungslücken“. Olaf Scholz bezeichnet 50 Millionen Geimpfte als „Versuchskaninchen“. Olaf Scholz wurde als Parteivorsitzender der SPD nicht gewählt, soll aber Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden. Wenn Solidität und Integrität für dieses Amt noch immer Grundvoraussetzungen sind, dann ist Olaf Scholz noch nicht einmal 3. Wahl.

Rainer Hubl, 97084 Würzburg

Themen & Autoren / Autorinnen
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Olaf Scholz
Regierungen und Regierungseinrichtungen
SPD
Untersuchungsausschüsse
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (1)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!