Gedanken der Solidarität

Zu „Scheurings Wort zum Samstag – Der Sinn des Lebens“ (23.1.):

Der Mensch wird ins Leben geworfen, aber nicht um faul auf der Haut zu liegen, sondern um sich zu betätigen. Manche glauben gar, das Dasein wäre ein einziger Kampf ums Überleben. Das Tierreich zeigt uns, dass die Kreaturen auch völlig friedlich nebeneinander koexistieren können, wenn man sie nur lässt, oder wenn Hunger und Durst gestillt sind. Die Beschaulichkeit hilft uns, die Kräfte zu regenerieren. Der Erfolgreiche hilft gerne und oft. Das Prinzip der „gegenseitigen Hilfe“ macht uns erst zu Menschen. Es wird aber nicht selten missbraucht. Man denke nur an die an lange Fesseln gebundenen Lockvögel, welche die Italiener dazu verwenden, die Zugvögel, welche herbeieilen, um ihren notleidenden Artgenossen zu helfen, in die Falle zu locken. Die Hilfsbereitschaft belebt den Gedanken der Solidarität, ohne deren Verwirklichung das irdische Sein kaum denkbar wäre. Mit der Glosse „Der Sinn des Lebens“ hat es H. Scheuring wieder einmal glänzend verstanden, uns zum Nachdenken zu bewegen.

Bernhard Feghelm, 97076 Würzburg

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