Geldverschwendung ist nicht nachvollziehbar

Zum Artikel „Der Wanderzirkus des EU-Parlaments geht weiter“ (29.7.):

Parlamentarische Sitzungen, Verhandlungen und Entscheidungen von höchster Bedeutung in Brüssel erinnern mich häufig an eine Manege im Zirkus, mit nur wenigen Artisten, jedoch jede Menge Statisten. Aber es gibt für alles noch eine Steigerung. Nur um ein nationales Symbol der Franzosen aufrechtzuhalten, werden jährlich 4500 Regierungsbeamte (750 Abgeordnete mit Anhang) vier Tage zu einem Wanderzirkus ausgewiesen. Dass man dabei die EU-Bürger mit schlappen 110 Millionen Euro in die Pflicht nimmt, interessiert in dem hohen Hause so gut wie keinen, da es sich ja hierbei nach Ermessen der meisten Parlamentarier um Peanuts handelt. Ist diese Geldverschwendung schon in Normalzeiten für die meisten Bürger nicht nachvollziehbar, ist sie in Pandemiezeiten, in denen ein immenser zusätzlicher finanzieller Aufwand nötig wird, unverantwortlich und zeigt mir, dass man auf gewohnte Lustreisen nicht verzichten möchte. Abgesehen von diesem Irrsinn frage ich mich noch: Wo bleibt da der Gedanke des Klimaschutzes?

Jürgen Backmund, 97209 Veitshöchheim

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