Gottvertrauen ist angesagt

Zu Artikeln über die Corona-Pandemie:

Kein Tag vergeht ohne das Stichwort Corona-Pandemie. Der Lockdown hält die Gesellschaft im Griff. Ich möchte ein Wort von Martin Luther weitergeben. Es ist gerade auch in der derzeitigen Situation aktuell. Luther sagt: „Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“(Luthers Werke, Band 5, S.334 f.). Das Gebet, die Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen, medizinische Hilfe und tätige Nächstenliebe, vor allem aber Gottvertrauen ist angesagt.

Michael Wehrwein, 97816 Lohr

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