Mit Bildung gegen Fanatismus

Zum Artikel „Ausnahmezustand in Washington“ (8.1.):

Der 6. Januar 2021 gilt wohl als einer der schwärzesten Tage in der jüngeren Geschichte der USA. Amerikaner wüten im Herzen der amerikanischen Demokratie. Präsident Trump hat bei diesem Geschehen gezeigt, was er von Demokratie und dem Verhalten des amerikanischen Volkes hält. Er glaubt offensichtlich: Ein Volk zu begeistern, ist machbar; einfacher aber ist, ein Volk zu fanatisieren. Letzteres wird unterstützt, wenn Verschwörungstheorien im Hintergrund stehen. Wenn sich nichts ändert in Politik und Gesellschaft der USA, dann wird den Amerikanern und vielleicht auch uns der sog. Trumpismus noch jahrelang begleiten. Bildung ist ein Weg, der zum Denken und Handeln nach demokratischen Grundsätzen führt. Bildung auf breiter Ebene, vergleichbar mit der VHS in Deutschland, wird in den USA etwas stiefmütterlich behandelt; oder ist nur für einen begrenzten Teil der Bevölkerung zugängig. Ich hoffe, dass der künftige Präsident Biden mit seiner Mannschaft in dieser Richtung tätig wird.

Paul Becker, 97076 Würzburg

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