Ost-Rentner erneut die Verlierer

Zum Artikel „Die Grundrente ist da, ihre Auszahlung noch fern“ (2.1.):

Auch durch Wiederholungen werden falsche Behauptungen nicht wahr. So wird mit der Aussage, dass bei der Berechnung der Grundrente neben der eigenen Rente auch zusätzliche Einkünfte berücksichtigt werden, der Eindruck vermittelt, die Gesamteinkünfte seien für die Höhe der Grundrente maßgebend. Das ist aber nicht immer der Fall, da die Finanzbehörden oft gar nicht alle Einkünfte kennen, bzw. sie bewusst nicht berücksichtigt werden, wie z. B. aus Minijobs. Deshalb können selbst vermögende Rentnerehepaare mit einem Bruttoeinkommen von über 3000 Euro noch eine Grundrente erhalten. Dagegen werden viele Rentner gerade in den neuen Bundesländern leer ausgehen, da sie an der Hürde mit den 33 Anrechnungsjahren scheitern. Sie sind erneut Verlierer, nachdem sie im sozialistischen System nicht nur „eingesperrt“ waren, sondern auch kein nennenswertes Eigentum bilden konnten und durch die nicht wettbewerbsfähigen Betriebe nach der Wende arbeitslos wurden, ohne beruflich wieder Anschluss finden zu können.

Theo Sauer, 97440 Werneck

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