Pensionsniveau gerechterweise den Renten anpassen

Zum Artikel "Wovor der Architekt der ,Schwarzen Null' warnt" (20.11.):

Bei jeder Finanzplanung in die Zukunft ist man sich bei der Aufstellung des Bundeshaushaltes sehr schnell einig, dass ein Hauptproblem die zukünftige Rentenentwicklung darstellt. Man beklagt und lamentiert über den erforderlichen Bundeszuschuss, der 2018 mit 86,71 Milliarden für rund 21 Millionen Rentnern nötig wurde. Laut allen Prognosen des Bundesrechnungshofes und zuständigen Behörden stehen dem Rentner wegen dem demografischen Wandel und sonstiger negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt zukünftig erhebliche Rentenkürzungen bevor. Bei einem bereits nicht sehr üppigen Rentenniveau von ca. 48 Prozent wird die geplante Absenkung auf 43 Prozent bis 2030 für die meisten ein großes Problem darstellen. Was ich aber bei allen Berichterstattungen vermisse, ist ein Vergleich zwischen dem Rentenniveau und den Pensionen. In unserem Land leben zur Zeit ca. 1,26 Millionen Pensionäre, die dem Steuerzahler im Jahre 2017 Kosten von 687,9 Milliarden Euro, bei einem Pensionsniveau von ca. 71,75 Prozent abverlangt haben. Ich habe noch niemals irgendwo gelesen, dass diese immensen Pensionskosten in der Regierung angeprangert wurden, geschweige denn nur einen Gedanken darüber zu verlieren wäre, dass das Pensionsniveau gerechterweise den Renten angepasst werden müsste. Diese privilegierten Alten können sich glücklich preisen, den sie gehören zur der Bevölkerungsschicht deren Lebensabend zumindest finanziell gesichert ist und das ohne schlechtem Gewissen gegenüber der jüngeren Bevölkerung.

Jürgen Backmund, 97209 Veitshöchheim

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