Pflichtzölibat ist überholt

Zum Artikel „Die Abschaffung des Pflichtzölibats ist überfällig“ (27.2.):

Wer den Weg der römisch-katholischen Kirche in der Geschichte verfolgt, stößt bald auf das markante Jahr 1139, auf das 2. Laterankonzil, in welchem Papst Innozenz II. den Pflichtzölibat verkündete. Die Begründung lautete: „Um des Himmmelreiches willen“ solle der Priester auf die Ehe verzichten. Über 1000 Jahre existierte aber gar kein Pflichtzölibat, orientierte sich auch die offizielle Kirche am Prinzip der Freiwilligkeit, wie es im Matthäusevangelium, Kap. 19, 11 f., festgeschrieben ist. Inzwischen ist der Pflichtzölibat, den es in der ev. Kirche von Beginn an erst gar nicht gibt, längst überholt, ist es ein schreiendes Unrecht, wenn heutigentags katholische Priester noch um ihre Verheiratung kämpfen müssen, wiewohl selbst Papst Franziskus bereits süffisante Witze darüber macht. Verheiratung ist schließlich ein elementares Menschenrecht und kann auch katholischen Priestern nicht verwehrt bleiben. Das sollte man sich in Rom endlich einmal klarmachen und den Pflichtzölibat tunlichst abschaffen.

Rüdiger v. Neubeck, 97074 Würzburg

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