Recht auf körperliche Unversehrtheit

Zum Artikel „Deutschland nimmt Kurs auf eine Impfpflicht“ (6.9.):

Zumal in Deutschland bis dato erst circa 61 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft sind, fragt sich der besorgte Bürger schon, ob die Anzahl der Toten und Infizierten nicht weiterhin schier zwingend eklatant zunehmen muss. Schließlich kann in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung auch qua Gesetz in das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit eingegriffen werden. Hieraus resultiert, dass eine Impfpflicht durchaus grundsätzlich realisierbar wäre. Insofern könnte unser Land womöglich früher oder später auf einen Impfzwang zusteuern. Immerhin dürfte das Argument, Impfverweigerer würden der sozialen Gemeinschaft schaden, nicht von der Hand zu weisen sein. Querdenker allerdings bekämen durch eine Zwangsmaßnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit noch größeren Zulauf. So wird sich der Weg der Vernunft sicherlich an der geltenden Freiwilligkeit der Corona-Impfung orientieren müssen.

Rüdiger v. Neubeck, 97074 Würzburg

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