Schade, dass Söder nicht mehr in Maske erscheint

Zu Artikeln über „Fastnacht in Franken“:

Endlich hat es sich mal wieder gelohnt, „Fastnacht in Franken“ anzusehen. Bis auf ein oder zwei Beiträge durchweg große Klasse. Gewaltig blamiert haben sich bei den Interviews der Prominenten im Vorfeld die beiden Moderatoren. Beide als Beethoven gekommenen Prominenten wurden kurz interviewt, der Erstere ließ auf seiner Spieluhr eine Melodie erklingen und wurde gefragt ob das wohl die „Kleine Nachtmusik“ wäre. Die wurde allerdings von Mozart und nicht von Beethoven komponiert. Als ob das nicht schon peinlich genug wäre, wurde unser ehemaliger Ministerpräsident Beckstein, der ebenfalls als Beethoven verkleidet kam, vom Moderator als „Dracula“ bezeichnet. Der BR sollte bitte nächstes Jahr Moderatoren mit mehr Kompetenz nach Veitshöchheim schicken. Schade finde ich es, dass Ministerpräsident Markus Söder nicht mehr in Maske erscheint, es würde sich durchaus mit seinem Amt vertragen und ihn zudem noch sympathischer machen.

Thomas Zanke, 97209 Veitshöchheim

33 Jahre Fastnacht in Franken. 33 – eine biblische Zahl? Wollten die Organisatoren dieser Sendung der katholischen Kirche deshalb so viel Raum bieten? Klostersänger, Nonnenballett, Ministrant und dann noch zwei Päpste. Selbst Alt-Bischof Friedhelm als Karnevalsfan ist das Lachen im Gesicht gefroren. Man kann zur Kirche stehen, wie man will, aber das ist einfach zu viel des Guten. Umdenken ist angesagt, das ist klar. Aber dann auch bitte seitens der Verantwortlichen der Sendung. Nach 33 Jahren war laut Bibel ein Leben zu Ende. Für mich ist es das Ende dieser Veranstaltung.

Ulrike Debes,

97299 Zell

Die Sendung „Fastnacht in Franken" im BR hat nach meiner Meinung nicht nur eine Reihe von „Glanzlichtern“ wie Peter Kuhn, Ines Procter, Michl Müller, die Tanzmariechen und andere gezeigt, um nur einige zu nennen, sondern auch einige unfreundliche „Kalauer“. Wenn hier mit nachempfundenen Gewändern, „natürlich“ aus dem Bereich der katholischen Kirche und bestimmten Personen sowie religiösen Liedern die Possen getrieben werden, so liegt das zwar voll im „Trend“ ist aus meiner Sicht aber ein schäbiges Spiel, auch wenn anwesende Geistliche ihren Beifall bekundeten. Aber es muss sich halt das prophetische Wort Jesu erfüllen „Haben sie mich verfolgt, werden sie auch Euch verfolgen (verspotten)“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass derartiges über Moslems oder Juden gezeigt worden wäre.

Elmar Hofmann, 97082 Würzburg

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